
Vom Freitag, 6. März, bis Samstag, 4. April, eröffnet in der Langgasse 5 bis 9 in Wiesbaden ein Frühlingsmarkt in einer Zwischennutzung des leerstehenden ehemaligen SportScheck-Gebäudes. Der Markt ist montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet und verbindet regionalen Handel, Genuss und Kultur in einem Pop up Format.
Ort, Öffnungszeiten und Beteiligte
Die städtische Citymanagement Abteilung organisiert die Nutzung in Kooperation mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden als Eigentümerin. Insgesamt beteiligen sich 32 Händlerinnen und Händler sowie zehn Winzerinnen und Winzer aus dem Rheingau. Der Markt nimmt zudem am Ostermarkt von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März, teil, inklusive eines verkaufsoffenen Sonntags.
Angebot und Umfeld
Im vorderen Erdgeschoss wurde durch das Entfernen einer früheren Schaufensterrückwand eine breite Fensterfront freigelegt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter hoffen, dass diese offenere Gestaltung den Markt stärker mit der Fußgängerzone verknüpft und die Aufenthaltsqualität erhöht. Gezeigt werden frühlingshafte Dekorationen, regionale Produkte und ein Sortiment an Weinen. Die Vinothek zieht an die neue Fensterfront und soll als Treffpunkt zum Verkosten und Verweilen dienen. Für das leibliche Wohl ist mit einer kleinen Auswahl an Speisen und Getränken gesorgt, ergänzend werden Stühle und Tische auch im Außenbereich angeboten.
Veranstaltungsprogramm
Begleitend zum Verkaufsangebot ist ein breites Programm geplant. Wöchentliche Bestandteile sind After Work Veranstaltungen donnerstags bis 22 Uhr, mit Ausnahme von Gründonnerstag, 2. April, sowie offene Weinproben freitags von 17 bis 19 Uhr. Ergänzt wird das Programm durch Workshops und Aktionen wie Aquarell Workshops am 7. März und am 22. März, Keramik Workshops an mehreren Terminen, Angebote zum Textildruck, Kinderschminken und Weinproben. Der Abschlusstag des Marktes ist Samstag, 4. April.
Ziele und nächste Schritte
Bürgermeisterin Christiane Hinninger bezeichnete das Projekt als ein Signal für eine lebendige Wiesbadener Innenstadt und verwies auf die Bedeutung solcher Formate für Aufenthaltsqualität und Einzelhandel. Baudezernent Andreas Kowol betonte, dass Zwischennutzungen Startups und jungen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Konzepte auszuprobieren und Nachfrage zu testen, während das Gebäude erlebbar bleibt.
Citymanager Jens Ackermann verwies auf den Adventsmarkt im Dezember 2025 an gleicher Stelle, der laut Stadtverwaltung gut angenommen worden sei. Die Erfahrungen daraus fließen in die Weiterentwicklung des Angebots ein. Nach dem Frühlingsmarkt sind bereits weitere Zwischennutzungen geplant: Von Mai bis Ende Oktober werden im Rahmen der World Design Capital verschiedene Projekte aus der Region in mehreren Stationen gezeigt. Die Stadt erhofft sich aus den temporären Nutzungen Impulse für eine langfristige Verwendung der Immobilie.
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