
Das Land Hessen hat der Stadt Wiesbaden eine Million Euro für die Sanierung des Freibads Maaraue zugesagt. Der Förderbescheid wurde am 18. Dezember von Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk an Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende übergeben. Nach Angaben der Stadt sind insbesondere der Beckenumgang und die Bereiche um Springer-, Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken nach 57 Betriebsjahren stark verschlissen und sollen neu gestaltet werden.
Übergabe des Förderbescheids und Reaktionen
Bei der Übergabe betonte Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk, dass Schwimmbäder eine zentrale Rolle für die Schwimmausbildung, das Vereinsleben, die Gesundheitsförderung und den sozialen Zusammenhalt spielten. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wertete die Landesförderung als wichtiges Signal für den Erhalt kommunaler Infrastruktur. Er wies darauf hin, dass die Unterstützung den Zugang zum Schwimmenlernen sichern und die Zukunftsfähigkeit des Bades stärken helfe. Zu den Anwesenden gehörte Eric Alberti, stellvertretender Betriebsleiter des Betreiberunternehmens mattiaqua.
Konkreter Sanierungsbedarf
Nach Angaben der Stadt betrifft die geplante Maßnahme den Beckenumgangsbereich des Freibads. Dieser Bereich habe sich nach fast sechs Jahrzehnten Betrieb abgenutzt. Die Arbeiten sollen die Bereiche für Springer, Schwimmer und Nichtschwimmer umfassen. Konkrete Zeitpläne oder eine Kostenschlüsselung über die bewilligte Summe hinaus nannte die Stadt bisher nicht.
Hintergrund des Förderprogramms
Die Zuwendung stammt aus dem Programm SWIMplus. Die Landesregierung hatte das bisherige SWIM-Programm unmittelbar nach ihrem Amtsantritt ausgeweitet und als SWIMplus in das Sofortprogramm 11+1 für Hessen aufgenommen. SWIMplus fördert laut Ministerium neben reinen Sanierungsarbeiten auch Maßnahmen, die die Attraktivität von Bädern für Familien, Kinder und Senioren erhöhen sollen.
Die Bewilligung der Millionenzahlung ist Teil einer landesweiten Initiative zur Stärkung des Schwimm- und Freizeitangebots. Wie viele weitere Kommunen von den Mitteln profitieren oder welche weiteren Projekte in Wiesbaden geplant sind, geht aus der übergebenen Mitteilung nicht hervor.
Quelle anzeigen

